| Protest gegen Nazi-Zeitung |
| Samstag, 17. Februar 2007 | |
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"Junge Freiheit" aus dem Verkauf genommen!
Am Samstag, den 17.02.07 versammelten sich rund 80 Menschen am Ringerbrunnen, um dem Pressezentrum Salzmann in der Burgpassage den „Goldenen Baseballschläger“ für die Verbreitung faschistischer Hetze zu überreichen.
Zu der Verleihung des Antipreises hatte die Jugend Antifa Aktion (JAA) aufgerufen. Das Pressezentrum Salzmann verkaufte seit geraumer Zeit die neu-rechte Wochenzeitung "Junge Freiheit". Eine Zeitung die durch nationalistische, geschichtsrevisionistische, rassistische und antisemitische Inhalte auffällt. Die Junge Freiheit versucht ihre Positionen einen bürgerlichen Anstrich zu verpassen, um sie so in breite gesellschaftliche Diskurse zu tragen. Sie nimmt eine wichtige Funktion als Brückenkopf zwischen rechten Konservativen und dem faschistischen Lager ein. (Hintergründe zur Jungen Freiheit unter: www.antifacafe.de.vu).
Mit Redebeiträgen, Transparenten und verteilten Flugblättern auf denen u.a. „Die Verbreitung faschistischer Hetze stoppen“ zu lesen war, wurde auf das Geschäft mit der rechten Zeitung aufmerksam gemacht. Die gut 80 AktivistInnen, viele in passender feierlicher Garderobe, sorgten durch die Verleihung des Antipreises für reges Interesse unter den Passanten. Vor Salzmann sorgten Angestellte eines Sicherheitsdienstes und die Polizei dafür, dass der „Goldene Baseballschläger“ samt Urkunde nicht persönlich übergeben werden konnte. Die Aktion lief weitgehend ungestört ab, obwohl die Braunschweiger NPD im Vorfeld Salzmann durch die öffentliche Diffamierung der Aktion den Rücken stärkte.
Eine Sprecherin der Jugend Antifa Aktion: "Anlass der Verleihung war der kontinuierliche Verkauf der neu-rechten Wochenzeitung Junge Freiheit, die Salzmann trotz zahlreicher zurückliegender Proteste weiter verkaufte. In der Mobilisierungsphase für unsere heutige Aktion nahm Salzmann die Zeitung endlich aus dem Programm. Den „Goldenen Baseballschläger“ haben sie dennoch erhalten, schließlich haben sie das Blatt lange genug verkauft und sich den Preis wirklich verdient. Auch in Zukunft werden wir ein Auge auf den Verkauf von Nazi-Zeitungen haben, denn der Verbreitung faschistischer Stimmungsmache, sei sie auch noch so pseudo-seriös, darf nicht tatenlos zugesehen werden" |
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Hintergründe zur Jungen Freiheit (PDF