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Unter dem Motto „Den Nazi-Aufmarsch stoppen“ entstand dieser Text als
Aufruf gegen den NPD-Aufmarsch am 18. Juni 2005 in Braunschweig.
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Soliseite für Axel, Florian, Oliver und AndrejAm 31.07.2007 wurden Axel, Florian, Oliver und Andrej festgenommen. Ihnen und drei weiteren Personen wird "Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung" (§129a) vorgeworfen.
Rote HilfeAktuelle Infos zur Repression und Verhaltenstipps im Umgang mit Polizei und Justiz gibt es auf der Seite der Roten Hilfe.
| Pressemitteilung zur Anti-G8-Demo in Braunschweig |
| Sunday, 10. June 2007 | |
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Kundgebung gegen den G8-Gipfel und anschließende Spontandemonstration durch die Innenstadt Rund 150 Menschen beteiligten sich am Donnerstag, 07.06., an einer Kundgebung gegen den G8-Gipfel in Heiligendamm. Im Anschluss fand eine spontane Demonstration durch die Braunschweiger Innenstadt statt.
Während rund um das Gipfeltreffen in Heiligendamm die Proteste, Blockaden und andere Aktionen weitergehen, während die Polizei mit hilfloser Gewalt versucht, den Widerstand der sogenannten Globalisierungsgegner einzudämmen, wird auch in vielen anderen Städten die Stimme derjenigen laut, die sich gegen die Showveranstaltung der Oberhäupter der größten kapitalistischen Länder wenden. Am heutigen Donnerstag folgten allein in Braunschweig über 150 Menschen dem Aufruf des Antifaschistischen Jugendbündnisses zu einer Kundgebung auf dem Kohlmarkt. [...]
Aufruf des antifaschistischen Jugendbündnis Mit Transparenten und Redebeiträgen gingen sie auf die Hintergründe des G8-Gipfels ein und machten deutlich,dass von diesem Ereignis nichts positives zu erwarten ist, da eben jene Probleme, für deren „Milderung“ sich die Regierungschefs treffen, Resultate einer globalen kapitalistischen Wirtschaft- und Gesellschaftsordnung sind, die sie repräsentieren und verwalten. Mehr als kurzfristige Reformen, die letzten Ende nur der Aufrechterhaltung des kapitalistischen Systems dienen, sind daher von diesen nicht zu erwarten und jede Forderung an sie geht an die falsche Adresse. Ein anschließender, spontaner Zug durch die Fußgängerzone wurde kurzfristig von der Polizei aufgehalten. Die Beamten hielten sich aufgrund ihrer zahlenmäßigen Unterlegenheit zurück und versuchten gar nicht erst, es ihren Kollegen rund um Rostock und Heiligendamm nachzumachen. Einzig ein kleiner Trupp von Polizisten in Kampfrüstung war vor Ort und sorgte für den von der Polizei gewünschten Eindruck, dass von der Demonstration irgendeine Gefährdung ausginge. Die Demonstration ließ sich davon nicht provozieren und setzte ihre Route zum Kohlmarkt fort, wo sich die Versammlung auflöste.
Eine Sprecherin des Antifaschistischen Jugendbündnisses äußerte zu der Demonstration: „Kapitalismus ist weltweit, ebenso ist es der Widerstand. Wären wir die stumpfen Gewalttäter, zu denen uns Politik und Polizei gerne abstempeln möchten, hätten wir heute jede Gelegenheit gehabt, die Innenstadt in Schutt und Asche zu legen, es war keine Polizei anwesend. Die Realität sieht aber anders aus: als Provokateure eingeschleuste Polizisten, die Kriminalisierung des Widerstandes schon im Vorfeld, die von einer Polizeiarmee eingeschränkte Demonstration in Rostock und andere vom Staatsapparat hausgemachte Faktoren haben den Widerstand der Menschen provoziert. Dabei ist es nicht unsere Absicht, die Gewalt gegen den Staat und seine Organe zu verurteilen: Im Vergleich zu dem, was der Kapitalismus täglich an Opfern fordert sind die Pflastersteine Peanuts.“ |
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Artikel in der Braunschweiger Zeitung