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Nachdem ein für den 24. Juni angemeldeter Nazi-Aufmarsch von der NPD wieder abgesagt wurde, hat nun der Hamburger Nazi-Kader Christian Worch einen Aufmarsch für den 14. Juli angemeldet. Der erneute Versuch von NPD und "freien Kameradschaften" wurde durch die Stadt Lüneburg verboten. Es ist allerdings davon auszugehen, dass die Nazis ihren faschistischen Umzug durchklagen werden. Verbote hin oder her, sorgen wir durch antifaschistische Aktionen dafür, dass die Nazis ihre Hetze nicht ungestört verbeiten können! Antifa-Demo (verboten) 14. Juli - 11 Uhr Parkplatz am Behördenzentrum Ost (Bleckeder Landstr.) - Lüneburg Während der Nazi-Aufmarsch wieder erlaubt wurde, ist die antifaschistisches Demonstration verboten. Die Antifa Aktion Lüneburg mobilisiert nun zur Beteiligung an der Bündnis-Kundgebung um 13 Uhr auf. Mehr Infos: www.antifa-lg.de und hier: www.de.indymedia.org/2007/07/186909.shtml
Die NPD versucht sich jetzt als vermeintliches Opfer polizeilicher Willkürmaßnahmen zu präsentieren und beklagtangeblich fehlende „demokratische Rechte“. Das ausgerechnet die neofaschistische NPD ein Fehlendemokratischer Grundrechte beklagt, ist mehr als ein schlechter Scherz. In Anlehnung an ihr historisches und geistiges Vorbild, der NSDAP, wollen NPD und andere Neonazigrüppchen jede Form von demokratischenGrundrechten abschaffen und alles verbieten, was in Opposition zu ihrer menschenverachtenden Ideologiesteht. Jetzt versuchen sie sich als Biedermänner und Musterdemokraten zu zeigen und für sich demokratische Rechte in Anspruch nehmen. Am 2. Juni haben sie ihr wahres Gesicht gezeigt, als sie als gewalttätiger und grölender Mob durch die Lüneburger Innenstadt zogen. Schon am 2. Juni wurde den Neonazis in Lüneburg gezeigt, das sie hier nicht willkommen sind. Trotz fehlender Polizei, drückten viele PassantInnen ihre Ablehnung gegenüber den Neonazis aus. Wenn die NPD es am 24. Juni erneut in Lüneburg versuchen will, dann gilt es, ihnen ihren Aufenthalt in der Stadt so unangenehm wie möglich zu gestalten. Gutes tun – Neonazis stoppen - Der NPD den Weg verstellen ! Wir sind der Meinung: Gruppierungen, welche rassistische, antisemitische und nationalistische Positionen vertreten und die wesentlichen demokratischen Grundsätze missachten, sind in Lüneburg nicht erwünscht. Wir streiten für eine Gesellschaft, in der ein gleiches Recht für alle gilt und in der demokratische Teilhaberechte unabhängig von einer geografischen Herkunft garantiert ist. Für eine Gesellschaft, die frei von Ausbeutung und Unterdrückung ist und die auf der Gleichberechtigung aller Menschen und Solidarität basiert. Wir rufen dazu auf, den Neonazis am 24. Juni nicht die Straße zu überlassen, sondern mit vielfältigen Aktionen und Protestformen dem Nazi-Aufmarsch entgegenzutreten." |